Vegan for Fun

Bei Attila Hildmann gehen die Meinungen der Veganer ja auseinander. Die einen sind Fans, die anderen finden ihn arrogant und mediengeil. Ich persönlich oute mich jetzt mal als kleinen Attila Hildmann-Fan. 😉 Mir gefällt es zwar nicht, wie er Veganer teilweise schlecht redet, aber noch schlimmer finde ich es, wie er von manchen Veganern fertig gemacht wird. Ich bewundere ihn wirklich sehr. Er lebt seinen Traum und bringt unzählige Menschen dazu, sich vegan zu ernähren – was will man als Veganer denn mehr? Attila hat bestimmt schon mehr Menschen zu einer veganen Ernährung überzeugt und dadurch Tierleben gerettet als die meisten seiner Gegner.

Aber ist ja jetzt auch eigentlich egal! 🙂

Heute möchte ich euch ja nur sein Kochbuch Vegan for Fun: Vegane Küche die Spass macht (Diät & Gesundheit) vorstellen! Als ich noch vegetarisch war, war ich mir der Debatte um den guten Attila überhaupt nicht bewusst. Ich kannte ihn ja noch nicht einmal. Sein Buch war einfach das erste, was mir in die Hände fiel und ich war von Anfang an einfach begeistert. Man kann über Attila sagen, was man will, aber seine Rezepte sind lecker, einfach und super zum Einstieg. Er beschreibt sich selbst als jemanden mit einem „Mainstream“-Geschmack, was ich vor allem in Bezug auf sein „Vegan for Fun“ Kochbuch bestätigen kann. Die Rezepte sind jetzt nichts besonderes, aber superlecker und ehrlich gesagt ist mir das lieber als irgendwelche aufwändigen, besonderen Kreationen, die mir dann am Ende gar nicht schmecken. Ich hab wohl auch einen „Mainstream“-Geschmack“. 🙂 Ich koche sehr viel mit Kochbüchern und wenn ich mich für nur eines meiner Bücher entscheiden müsste, dann würde ich „Vegan for Fun“ nehmen.

Hier seht ihr einige Bilder der Rezepte, die ich schon ausprobiert habe (Von den ungefähr 60 Rezepten habe ich schon fast die Hälfte ausprobiert und mir und meinem Freund haben, abgesehen von einem, alle richtig gut geschmeckt!):

Zum Aufbau des Buches:

Das Buch beginnt mit einem kleinen Teil über die Gründe für vegane Ernährung, Einsteigertipps und Infos über die Nährstoffzufuhr. Danach folgt ein ebenso kurzer Teil über Attila’s veganes Leben.

Der Rezeptteil ist folgendermaßen eingeteilt:

  • Küchen backstage (Erklärungen besonderer Zutaten)
  • Richtig satt (z.B. Spaghetti Bolognese, Tex-Mex-Burger, Döner, Gemüsepizza, Pasta Carbonara)
  • Veggie-Party (z.B. Veggie-Schaschlik-Spieße, Chili)
  • Vegan to go (z.B. Müsliriegel, Sandwiches)
  • Leicht und lecker (z.B. Sushi, Salate, Aufstriche, Drinks)
  • Süße Belohnungen (z.B. Crème Brulée, Donauwelle, Erdbeertorte, Pancakes)

Am Ende folgen noch Einkaufstipps, Tipps für Unterwegs, was man zu Hause haben sollte und Links.

Die Schwierigkeitsgrade der Rezepte variieren von supereinfach bis etwas schwieriger und der Zeitaufwand von 10 Minuten bis (gefühlten) 3 Stunden. ^^

Im Gegensatz zu seinem Buch „Vegan for Fit“ wird bei den Rezepten in „Vegan for Fun“ nicht besonders auf Gesundheit geachtet. Ungesund würde ich sie deshalb jetzt auch nicht nennen, es sind einfach alltagstaugliche, ganz normale Rezepte.

Als ich noch Vegetarierin war, wusste ich irgendwie nie so recht, was ich kochen soll. „Vegan for Fun“ war da nicht nur eine tolle Vegan-Einstiegshilfe,. Für mich persönlich war und ist es genau passend und ist eine generelle Bereicherung in meiner Küche. Die meisten veganen Kochbücher sind megakreativ und seitdem ich welche besitze, habe ich das Gefühl ich kann viel mehr und viel leckerere Sachen essen als noch zu meiner vegetarischen und sogar omnivoren Zeit. Also, wenn auch ihr einen „Mainstream“-Geschmack habt und Veganeinsteiger seid, dann würde ich euch das Buch „Vegan for Fun“ empfehlen 🙂

Was mich interessieren würde: Habt ihr einen „Mainstream“-Geschmack oder mögt ihr lieber ausgefallene Rezepte? Wenn ihr „Vegan for Fun“ schon besitzt, was ist euer Lieblingsrezept? Welche anderen veganen Kochbücher könnt ihr mir empfehlen?

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