Schupfnudeln hatte ich jetzt schon seit fast zwei Jahren nicht mehr gegessen, da die gekauften ja leider nicht vegan sind. Deshalb musste ich sie jetzt unbedingt mal selbst ausprobieren. Zugegebenermaßen ist es schon sehr viel Arbeit und ich würde es auf keinen Fall für viele Leute und ohne Hilfe machen. Denn dann lohnt sich der Aufwand am Ende finde ich nicht. Aber ab und zu kann man sich Schupfnudeln auch als Veganer gönnen 🙂

vegane Schupfnudeln

Zutaten (für 4 Personen):

  • 800g mehlig kochende Kartoffeln (diese am besten am Vorabend schälen, abkochen, durch die Presse drücken oder zerstampfen!)
  • Ungefähr 200g Mehl
  • 1 EL Sojamehl
  • Muskat
  • Salz
  • Alsan oder andere vegane Margarine

Zubereitung:

Falls noch nicht geschehen, die Kartoffeln schälen, abkochen und durch die Presse drücken oder zerstampfen. Gut auskühlen lassen.

Dann mit Mehl, Sojamehl, Salz und Muskat zu einem Teig kneten. Dabei immer nur etwas Mehl hinzufügen, kurz durchkneten und wieder Mehl hinzugeben usw. bis der Teig die richtige Konsistenz hat. Dieser Schritt ist am mühsamsten. Der Teig sollte nicht mehr kleben.

Aus dem Teig Rollen von ca. 4cm Durchmesser rollen und von der Rolle in jeweils ca. 1 cm Abstand Scheiben abschneiden. Diese Scheiben zwischen den Handflächen zu Schupfnudeln formen.

Im kurz unter dem Siedepunkt heißen Salzwasser ziehen lassen bis sie an die Oberfläche kommen. Dann sofort mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und auf einem Küchentuch ablegen.

Danach die Schupfnudeln in einer großen Pfanne im Alsan goldbraun braten.

vegane Schupfnudeln

Entweder süß (z.B. mit Apfelmus, Mango oder anderen Früchten) oder herzhaft (z.B. mit Sauerkraut) servieren.

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