Bissen für's Gewissen

 

Die liebe Angie vom wunderbaren Blog „Bissen für’s Gewissen“ hat sich im Rahmen ihres Blogevents „Futter für die Mutter“ gewünscht, dass wir uns Rezepte einfallen lassen, die schnell gehen, nahrhaft, lecker und natürlich vegan sind. Angie ist nämlich frischgebackene Mama und ihr kleiner Mampfred nimmt viel Zeit für sich in Anspruch und da kommt das Kochen logischerweise manchmal zu kurz.

Das Blogevent kommt mir persönlich gerade recht. Ich bin zwar keine frischgebackene Mama, aber frischgebackene Masterstudentin (*hust* fast das gleiche, ich weiß 😉 ) und habe momentan auch nur sehr wenig Zeit zu kochen.

Ich finde ja bei den Rezepteigenschaften „lecker“, „gesund“ und „schnell“ ist es schwierig bis fast unmöglich alle drei und nicht nur zwei der Kriterien gänzlich zu erfüllen. Entweder ist das Rezept lecker und gesund, aber nicht so schnell, oder lecker und schnell, aber nicht so gesund, oder gesund und schnell, aber nicht so lecker. 😀

dreieck

Bei meinem heutigen Rezept, und zwar dem Grundrezept für vegane Burritos, habe ich versucht alle drei Kriterien zu erfüllen (ich würde sagen, dass auf jeden Fall „lecker“ und „schnell“ voll erfüllt sind 😉 ). Das Gute an Burritos ist, dass sie stark variiert und verfeinert werden können – je nachdem wie viel Zeit und Zutaten man zur Hand hat – und trotzdem immer total lecker sind. Außerdem machen sie sehr satt und die Füllung kann man prima für den nächsten Tag aufheben oder einfrieren und es tut dem Geschmack überhaupt keinen Abbruch. Durch die Bohnen und Gemüsesorten bekommt man auch noch wertvolle Vitamine und Nährstoffe.

Jetzt aber genug geredet! Hier ist das Grundrezept und danach folgen noch ein paar Tipps zum Verfeinern.

Grundrezept für vegane Burritos

Zutaten (für 4 Personen oder 2 Personen+ Reste zum Einfrieren):

  • 200g Reis
  • 1 Dose Kidneybohnen (255g)
  • ½ Dose Mais (~140g)
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Paprika (rot und gelb)
  • 100g Tomatenmark
  • 1 Avocado
  • 125g TK Spinat
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrockneter Basilikum
  • 1 TL getrocknete Petersilie
  • ½ TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Chilipulver oder 1 getrocknete Chilischote
  • Salz, Pfeffer
  • Pflanzenöl
  • 6-8 Wraps

Zubereitung:

Den Reis nach Anleitung im Topf abkochen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und feinhacken. Die Paprikaschoten waschen und in Würfel schneiden.

Etwas Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl) in der Pfanne oder im Topf erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Die Paprikawürfel hinzugeben und ein paar Minuten anbraten. Die Kidneybohnen und den Mais hinzufügen. Das Tomatenmark mit dem Pfanneninhalt vermengen und zuletzt den Spinat hinzufügen. Wenn der Spinat aufgetaut ist, Oregano, Basilikum, Petersilie, Cayennepfeffer, Paprikapulver und Chili hinzugeben.

Zuletzt alles mit dem Reis vermischen und mit Salz, Pfeffer und ggf. mit den anderen Gewürzen noch abschmecken.

Die Avocado halbieren, den Stein entfernen und das Innere mit dem Löffel herausholen. In Scheiben schneiden.

Nun kann der Burrito gerollt werden. Dazu einfach etwas Füllung auf dem Wrap verteilen, mit Avocado belegen. Die gegenüberliegenden unteren Seiten nach innen falten, den Wrap aufrollen und fertig 🙂 (In Alufolie gewickelt könnt ihr Burritos außerdem noch prima unterwegs mitnehmen.)

Grundrezept für vegane Burritos Grundrezept für vegane Burritos

Verfeinerungsvorschläge: das Gemüse könnt ihr natürlich variieren, wie ihr Lust habt (z.B. Karotten, Kohl, Salat, Tomaten, Champignons usw.). Besonders lecker wird das Ganze noch mit einer selbstgemachten Guacamole, Salsa (Rezepte folgen diese Woche noch)oder auch mit veganem Käse und Sriracha Sauce. Außerdem könnt ihr die Burritos noch mit Tofu, Räuchertofu oder Sojageschetzeltem füllen.

Lass es dir schmecken, liebe Angie!

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